Sicherheit ein Berufsleben lang.

Im Moment läuft alles nach Plan. Und wenn nicht?

"Was ist, wenn ich einmal nicht mehr arbeiten kann?" Diese Frage stellen sich viele Menschen – und das völlig zu Recht. Es lässt sich nicht ausschließen, dass man durch Krankheit oder Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Inzwischen trifft es jeden Vierten bis Fünften. Verbraucherschützer sehen deshalb den Berufsunfähigkeitsschutz als eine unverzichtbare Maßnahme der privaten Vorsorge an. Bereits Reichskanzler Otto von Bismarck hatte dieses Problem erkannt und schrittweise die gesetzliche Sozialversicherung eingeführt, um vor den "Wechselfällen des Lebens" zu schützen. Etwas aktueller ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 23.10.2006. Darin wird der BU-Versicherung ein Alleinstellungsmerkmal hinsichtlich der Sicherung des Lebensstandards der Bevölkerung zuerkannt. Andere Versicherungsarten können qualitativ die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht ersetzen, wohl aber ergänzen.

Das unterschätzte Risiko.
Berufsunfähigkeit ist keine Bagatelle. Die staatlichen Leistungen reichen im Ernstfall bei Weitem nicht aus, um den Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Um Ansprüche an die Gesetzliche Rentenversicherung zu stellen, muss ich 60 Monate allgemeine Versicherungszeit nachweisen, davon 36 Monate Pflichtbeiträge in den letzten 5 Jahren.
Die Folgen sind gravierend.
Besonders hart trifft Berufsunfähigkeit alle, die nach dem 01.01.1961 geboren sind: Sie genießen in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht einmal mehr Berufsunfähigkeitsschutz. Das hat erhebliche Konsequenzen, statt eines neuen Berufs bzw. einer Rente erwartet Betroffene dann vielfach die Arbeitslosigkeit – und der damit verbundene soziale Abstieg.


Ursachen für Berufsunfähigkeit

Entgegen einer häufigen Annahme sind nicht Unfälle, sondern "normale" Erkrankungen die häufigste Ursache einer Berufs- / Erwerbsunfähigkeit.

Befassen Sie sich frühzeitig mit diesem Thema – als Schüler, Student, Angestellter, Beamter Selbständiger oder Freiberufler. Wichtig ist die Wahl des Versicherers und des Bedingungswerks, wobei unterschiedliche Tätigkeiten und Anforderungen unterschiedliche Lösungen hervorbringen. Greifen Sie auf professionelle Beratung zurück. Die Komplexität bei der optimalen Ermittlung der Berufsgruppe für manche Berufsbilder einerseits wie auch die Analyse eines Bedingungswerks andererseits wird nicht annähernd bei oberflächlichen Vergleichen wie z. B. von Finanztest oder bei Online-Vergleichsrechner berücksichtigt.

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Häufige Fehleinschätzungen

Ich bin doch geschützt …
Eine Unfall- oder Lebensversicherung reicht nicht aus. Diese bezahlen keine monatliche Rente im Fall einer Berufsunfähigkeit und befreien nicht im Fall von BU von weiteren Beitragszahlungen.

Mir passiert schon nichts …
Eine Fehleinschätzung. Jeden Vierten bis Fünften erwischt es doch, er wird zum BU-Fall, meist wegen psychischer Erkrankungen oder Skelett und Wirbelsäule.

Die Versicherung ist zu teuer …
Man muss den Preis der Prämie in das richtige Verhältnis setzen. Ein Beispiel: Ein Mann Mitte 20 wird berufsunfähig, er muss bis zur Altersrente Einkommensausfälle von über einer Million Euro verkraften. Nun stellen sich die Fragen: Wie werde ich gesund? Und wovon soll ich jetzt leben?

Der Staat sorgt für mich …
Es gibt zwar die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, diese ist aber so gering und der Zugang so schwer, dass niemand mit ihr rechnen sollte. Die Gesetzliche Krankenversicherung zahlt das Krankentagegeld nur bis zu 78 Wochen inkl. 6 Wochen Lohnfortzahlung. Die Pflegeversicherung bezahlt nur bei Einstufung in eine Pflegestufe.

Die Versicherung zahlt nicht …
Es gibt grundsätzlich nur wenige Ausnahmen, in denen die Unternehmen nicht bezahlen. Wichtig ist allerdings, dass die Gesundheitsfragen vor Abschluss wahrheitsgemäß beantwortet werden. Andernfalls kann es später wirklich zu Problemen kommen. Auch ist eine gute Auswahl von Versicherungsunternehmen und Bedingungswerk vorteilhaft.

So schlimm kann es nicht sein …
Wer seinen Job nicht mehr ausüben kann, ist schnell in seiner Existenz bedroht. Das Familienauskommen ist weg, die Kredite und das Auto beispielsweise müssen aber weiter bezahlt werden.

Ich bin zu alt/zu jung …
Je älter man ist, desto mehr Vorerkrankungen hat man meist. Wer jünger ist, kommt in der Regel leichter und günstiger an eine Police.

BU passt nicht zu meinem Bedarf …
Es gibt auch Alternativen zur BU-Absicherung, zum Beispiel ein Schutz von schweren Krankheiten, Erwerbsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsschutz.

Wenn Sie kein oder nur ein sehr teures Angebot für eine BU-Versicherung erhalten, weil Sie beispielsweise unter Vorerkrankungen leiden oder Ihr Beruf vergleichsweise ausfallgefährdet eingestuft wird, gibt es auch andere Möglichkeiten.

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