Kapitalanlage

"There ain´t no free lunch." Risiko und Rendite sind untrennbar miteinander verbunden.
Das Auf und Ab von einzelnen Kursen, Branchen und ganzen Märkten gehört dazu.
Sie sollten wissen, dass Ihre Gefühle Sie in solchen Momenten hin und wieder zu falschen Entscheidungen bringen wollen – vor allem hinsichtlich Ihrer Vermögensanlagen. Spätestens in diesen Situationen ist es gut, einen vertrauten Berater an der Seite zu haben, der Ihre Wünsche und Ziele kennt. Der weiß, was Ihnen und Ihrer Familie wirklich wichtig ist und der Ihnen in dieser Zeit der Unsicherheit in Erinnerung ruft, dass es immer Überraschungen gegeben hat und in Zukunft auch weiterhin geben wird. Dass diese Situationen im Grunde nicht überraschend kamen. Sie waren vorbereitet, Sie wussten lediglich den Zeitpunkt nicht genau.

Wie die meisten schon wissen, bestimmt die Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht die zukünftige Rendite. Trotzdem fällt es schwer, vor allem negative Ereignisse aus jüngster Zeit auszublenden und die Zukunft mit einem kühlen Kopf zu analysieren. Von Natur aus sind wir nicht gewohnt, so zu denken wie die Finanzmärkte. Ankämpfen gegen seine Impulsivität, die Tendenz, die Zukunft vor dem Hintergrund der unmittelbaren Vergangenheit zu betrachten, ist eine der schwierigsten Aufgaben für einen Investor. Wenn Sie auf eine langfristige Rendite von Aktien angewiesen sind, ist sie dennoch für Ihre finanzielle Zukunft von grundsätzlicher Bedeutung.
Wenn Sie eine emotionale Abneigung gegenüber Aktien verspüren, fragen Sie sich erstens: Bin ich zur Deckung meines künftigen Finanzbedarfs auf langfristige Kapitalvermehrung angewiesen? Und zweitens: Was bereitet mir größeren Schmerz – in turbulenten Zeiten Aktien zu halten oder im späteren Leben nicht genug Geld zu haben, weil ich gute langfristige Renditen verpasst habe? Eine spätere finanzielle Unterversorgung ist ein hoher Preis für die vorübergehende emotionale Entlastung. Lassen Sie sich von Ihrem Gehirn nicht zu kurzfristigen Fehlentscheidungen verleiten und vertrauen Sie auf meine Hilfe.

Was Sie bei der Kapitalanlage wissen sollten

Unter den gängigen Anlageklassen kurzfristige Bankeinlagen, festverzinsliche Wertpapiere, Immobilie, Rohstoffe und Aktien weisen Aktien langfristig die höchste Rendite auf. (Moderne Portfoliotheorie)
Über 90% der Rendite eines durchschnittlichen Portfolios geht auf seine spezifische Verteilung auf bestimmte Anlage-Klassen zurück, nur 10% auf die spezifischen Einzelwertpapiere innerhalb der Asset-Klassen, Stock-Picking und Market-Timing sind fast irrelevant.
Über 60% des Risikos können durch den richtigen Aufbau beseitigt werden. Nach Einzelwertrisiko und Asset-Klassen-Risiko verbleibt das Gesamtmarktrisiko.

Oder etwas einfacher:
Die Märkte funktionieren. Aktien erzielen eine höhere Rendite als festverzinsliche Wertpapiere. Substanzwerte schlagen Wachstumswerte, kleine Unternehmen liefern einen Mehrertrag gegenüber großen, profitable Unternehmen sind erfolgreicher als heute weniger ertragreiche, eine breite Marktabbildung bietet Risikoschutz. Das ist die Finanzwelt, gesehen durch die Augen der Wissenschaft. Danach zu investieren ist einfach und erscheint manch einem Anleger langweilig – es ist aber erfolgreich.

Neben den Erkenntnissen der theoretischen und empirischen Forschung vertraue ich auf Folgendes:

Erfolgreiches Anlegen bedeutet nicht nur, Risiken einzugehen, die sich erwartungsgemäß auszahlen, sondern auch solche zu vermeiden, die sich nicht lohnen.


Achtzehn verhängnisvolle Anlagefehler

Fehler 1: Sich an historischen Renditen orientieren
Historische Renditen haben einen allenfalls minimalen Prognosewert für zukünftige Performance. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Erfolgsmanager auch in der Zukunft wieder zu den Spitzenfondsmanagern in einem Segment zählt, ist praktisch nicht höher als für jeden anderen zufällig ausgewählten Fonds, wenn man die 10% umfassende Gruppe der schlechtesten Fonds ausnimmt. Es gibt keine Performancekonstanz.

Fehler 2: Nebenkosten des Investierens unterschätzen
Wertpapiere handeln kostet Geld. Die Gesamtkosten der Vermögensanlage liegen zwischen 0,3 und 4,0% im Jahr. Unter den besten aktiv gemanagten Fonds während einer bestimmten Periode sind die besonders günstigen überproportional vertreten.

Fehler 3: An Kursprognosen von Experten glauben
Es ist in der Finanzbranche nicht möglich, systematisch ausbeutbare Prognosen für einzelne Wertpapiere oder ganze Marktsegmente zu erstellen. Ab Zeiträume von 5 bis 7 Jahren wirkt die Regression zum Mittelwert, die auf den Aktienmarkt als Ganzes eine gewisse Diagnostizierbarkeit erlaubt.

Fehler 4: Aktive Anlagestrategie praktizieren
Stock-Picking, Stock-Picking mittels Chartanalyse und Market-Timing bringen nachweislich allenfalls einen zufälligen Nutzen, sind aber stets mit Nachteilen verbunden. Jeder Entdecker einer Erfolgsstrategie muss diese geheim halten. Sobald bekannt wird diese kopiert und funktioniert in einem effizienten Markt nicht mehr.

Fehler 5: Annehmen, den Markt schlagen zu wollen, koste nichts
„Auch wenn es schwer zu akzeptieren ist: Die Märkte sind so weit effizient, dass Spekulationen dem normal informierten Privatanleger mehr schadet als nützt.“ Prof. Martin Weber Den Markt schlagen zu wollen ist nicht kostenlos, ebenso wenig wie die Teilnahme an einer Lotterie. Risiko und Rendite sind positiv korreliert, ein ehernes Gesetz am Kapitalmarkt. Eine Strategie auf Konzentration statt Diversifikation beinhaltet ein höheres Risiko (Wertpapier-Picking oder Market-Timing), die Umsetzung durch Kauf und Verkauf erzeugt Kosten.

Fehler 6: Glauben, Experten könnten den besten Einstiegszeitpunkt finden
Um den optimalen oder einen einigermaßen günstigen Einstiegs- oder Ausstiegszeitpunkt zu bestimmen, müsste Market-Timing dauerhaft funktionieren.

Fehler 7: Ein gutes Unternehmen für eine gute Aktie halten (Value-Effekt)
Gute Unternehmen sind meist schlechte Aktien und schlechte Aktien meist gute Unternehmen. Sämtliche öffentlich zugänglichen Informationen sind im Wertpapierkurs, dem fairen Marktpreis, bereits enthalten. Sehr gute Firmen sind daher im Einkauf meist sehr viel teurer.

Fehler 8: Sich an Fondsbewertungen (Ratings) orientieren
Fonds-Ratings als Hilfsmittel zur Fondsauswahl sind nutzlos. Ihr Nutzen in Bezug auf die Vorhersage zukünftiger Renditen von Fonds bewegt sich nur unwesentlich außerhalb des Zufalls.

Fehler 9: Von Fondsmanagern einen Mehrwert erwarten
Es gibt weltweit ca. 60.000 Fonds. Die Wahrscheinlichkeit, den Markt zu schlagen, beträgt 50%. Nach Kosten reduziert sich diese Wahrscheinlichkeit auf weniger als 45%. Nach 10 Jahren wären noch ca. 20,4 Manager übrig, die eine jährliche Überrendite aufzeigen. Es wird folglich in jeder Periode Manager mit Überrenditen geben, leider weiß niemand im Vorfeld, welcher Fondsmanager das sein wird und ob sie diesen Erfolg wiederholen können.

Fehler 10: Annahmen, Risikoabsicherung sei umsonst zu bekommen
Risikoabsicherungsstrategien, die in Garantiezertifikaten zur Anwendung kommen, als auch maßgeschneiderte Absicherungsmethoden wie etwa Stopp-Loss-Orders führen langfristig zur Unterperformance gegenüber Buy-and-Hold-Strategie, selbst ohne höhere Vertriebskosten und höhere Steuerbelastung zu berücksichtigen. Empfehlung: Back to the basics-Ansatz mit Risikokontrolle durch breite Diversifikation und Beimischung von Staatsanleihen mit niedrigen Nebenkosten

Fehler 11: Mit Zukunftsbranchen den allgemeinen Markt outperformen wollen
Künftige Erwartungen sind in den aktuellen Kursen bereits eingepreist. Aktien mit höheren Umsatz- und Gewinnerwartungen sind meist Growth-Aktien.

Fehler 12: Sich auf Renditeangaben der Finanzindustrie verlassen
Präsentationstricks: Unterdrückung unvorteilhafter und einseitige Hervorhebung vorteilhafter Informationen, Ausweisen von Bruttorenditen, die kein Anleger erzielen kann, Verwendung nur scheinbar angemessener Vergleichsgrößen
Mathematische Tricks: den vorteilhaftesten Zeitraum auswählen / mit falscher Benchmark vergleichen, z.B. Indizes mit niedrigerer Rendite oder willkürlich ausgewählte Vergleichsgruppe anderer Fonds / Risiko ignorieren – entscheidend ist die Rendite im Verhältnis zum Risiko / Währungsgewinne als eigentliche Fonds-Performance verkaufen / günstige Renditeberechnung wählen: arithmetische Durchschnittsrendite, geometrische Durchschnittsrendite, interner Zinsfuß, kumulative Rendite, nominale Rendite

Fehler 13: Der Geldillusion aufsitzen
Entscheidend für den Anleger sind reale Renditen, also Renditen einschließlich Inflation. Bsp. 1979 MSCI USA Rendite 14,4% bei Inflation 13,3%, 2004 MSCI USA Rendite 10,7% bei Inflation 3,4%

Fehler 14: Auf die Beratung durch Banken und Vermögensberater vertrauen
Der durchschnittliche Fondsanleger oder Bankkunde erzielt weit unterdurchschnittliche Renditen. Auch Einzelanleger schneiden nicht besser ab.

Fehler 15: In Einzelaktien investieren
Rendite und Risiko – meist nur wenige Titel und meist Heimatland übergewichtet Asset-Allocation – über 90% der Rendite eines durchschnittlichen Portfolios geht auf seine spezifische Verteilung auf bestimmte Asset-Klassen zurück und eben nicht auf die spezifischen Einzelwertpapiere innerhalb der Asset-Klassen, Stock-Picking und Market-Timing sind fast irrelevant

Fehler 16: Auf Private Banking und bekannte Markennamen vertrauen
Hohe Kosten ohne langfristigen Mehrwert.

Fehler 17: In aktiv gemanagte Rentenfonds investieren
Viele statistische Untersuchen zeigen, dass Staatsanleihen-Rentenfonds gegenüber gleichwertigen Einzelanlagen in festverzinsliche Wertpapiere mit hoher Regelmäßigkeit eine um durchschnittlich rund 1,50 Prozentpunkte niedrigere Rendite aufweisen, bei einer langfristigen Durchschnittsrendite deutscher Staatsanleihen mittlerer und langer Laufzeit von real 2,5 bis 3,0%.
Die Quote aktiv gemanagter Rentenfonds, die den Vergleichsindex nicht schlagen, liegt je nach Vergleichszeitraum bei 90 bis 99%.

Fehler 18: In Hedgefonds oder Hedgefondszertifikate investieren
Überwiegend Strategie der Konzentration denn der Diversifikation.
Weit erhöhte Gebühren und meist Erfolgsbeteiligung für Fondsmanagement.
Die ausgewiesenen Renditen sind aufgrund systematischer Lücken in den gesammelten Performance-Daten deutlich überhöht.

Zwanzig Gebote für rationale Anleger

  1. Zuerst Schulden abbauen
  2. Realistische Erwartungen hegen und seine Gier zügeln
  3. Nicht auf Investmentpornografie hereinfallen
  4. Die Bedeutung von Investmentnebenkosten richtig einschätzen
  5. Die untrennbare Verbindung von Risiko und Rendite anerkennen
  6. Vergangenheitsbezogene Ertragszahlen ignorieren
  7. Prognose misstrauen
  8. Ein gesundes Misstrauen gegen Finanzangebote aller Art hegen
  9. Die Macht der Diversifikation für sich nutzen
  10. Das Portfolio als Ganzes betrachten
  11. Den Grundcharakter der Börse im Hinterkopf behalten
  12. Die eigene Risikotoleranz richtig einschätzen
  13. Den Value- und Small-Cap-Effekt verstehen
  14. Die Efficient-Market-Theorie beachten
  15. Anerkennen, dass die Volksweisheit "Probieren kostet nichts" an der Börse nicht gilt
  16. Nicht in trübe Gewässer springen
  17. Investitionen in Hedgefonds meiden
  18. Konsequentes Kaufen und Halten praktizieren
  19. Den Erkenntnissen der Wissenschaft folgen
  20. Nichts tun, wenn die Kurse abstürzen

Was biete ich Ihnen?

Offene Investmentfonds

Da aktiv gemanagte Fonds in der Regel keinen Mehrwert bieten, nach Kosten im Durchschnitt sogar deutlich schlechter abschneiden als der Markt und die wenigen in einer Zeitspanne überdurchschnittlich erfolgreichen Fonds im Vorfeld nicht bestimmbar sind, akzeptiere ich, dass der Markt systematisch nicht zu schlagen ist. Über passiv gemanagte Fonds lässt sich ein Portfolio optimal diversifiziert und sehr kostengünstig aufbauen. Sie schlagen damit nur mit Glück den Markt, Ihr Portfolio wird aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu den besten 20% gehören – bei vergleichsweise niedrigem Risiko. Sicherheit wird durch die Beimischung von kurz laufenden Staatsanleihen bester Bonität erzielt – ohne Anspruch auf Rendite. Back to the basics.

Schweizer Geldanlage

Im Bereich des börsenorientierten Investments, umgangssprachlich auch Vermögensverwaltung genannt, kooperiere ich mit einer Schweizer Gesellschaft auf der Basis, als ich lediglich Informationen und Daten weitergebe. Eine Beratung diesbezüglich führe ich nicht durch. Die Abschlussvermittlung erfolgt durch die Vermögensverwaltung selbst.

Eine Anlage ist ab 50.000 EUR möglich.
Das Management verdient am Erfolg der verwalteten Gelder mit dem
Anleger – beeindruckend und zuverlässig seit Auflage in 1997.

Geschlossene Fonds / Beteiligungen und Direktinvestments

Wenige ausgewählte Kapitalanlagen aus diesem Bereich bieten ein sehr interessantes Chance-Risiko-Profil.


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