Ein guter und beruhigender Schutz ein Leben lang.

Vorurteile zur Privaten Krankenversicherung

Sie haben die Möglichkeit, ins private System zu wechseln? Dann haben Sie sich sicherlich auch bereits mit den typischen Vorurteilen befasst?

"Die Private Krankenversicherung ist im Alter unbezahlbar."

"Mit Familie ist die Private Krankenversicherung unbezahlbar."

"Ich komme nicht mehr zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung."

"Ich will solidarisch sein."

Mit der falschen Beratung bestätigen sich diese Gedanken. Gerne beleuchte ich mit Ihnen diese Ängste und helfe bei der Aufklärung. Dabei stellen wir auch fest, ob die Private Krankenversicherung zu Ihnen passt. Denn nicht jeder, der privat krankenversichert ist, sollte dort auch versichert sein.

Systemunterschiede 
Gesetzliche KrankenversicherungPrivate Krankenversicherung
  
Leistungen 
nach Wirtschaftlichkeitsgebot
§ 12 Sozialgesetzbuch (SGB) V
(1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein, sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten
nach "allen Regeln der Kunst"
§1 Abs. 2 Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)
Vergütung darf der Arzt nur für Leistungen berechnen, die nach den Regeln der ärztlichen Kunst für eine medizinisch notwendige ärztliche Versorgung erforderlich sind.
keine Wahlfreiheit: Umfang der Leistungen bestimmt weitestgehend der Gesetzgeber
ausreichend (übersetzt: "Schulnote 4")
zweckmäßig (übersetzt: "einfach")
wirtschaftlich (übersetzt: "billig")
notwendig (übersetzt "unvermeidbar")
Freie Entscheidung bei Umfang der Leistungen

welche Medikamente in Ihren Körper kommen
welcher Arzt Sie behandelt wenn Sie krank sind
Behandlung und Medikamente nach verfügbarem Budget
(Rationierung der Behandlung - § 87 b (2) SGB V)
(Rationierung der Medikamente - § 106 (5a) SGB V)
Leistungskürzungen durch "Gesundheitsreformen"
neueste Behandlungsmethoden, die Ihnen mit möglichst wenig Nebenwirkungen helfen, so schnell als möglich wieder gesund und arbeitsfähig zu sein.
(Verordnungsfreiheit)
(Therapiefreiheit)
Vertraglich garantierter Anspruch, keine Leistungskürzungen
  
Finanzierung 
"Umlageprinzip"
d. h. möglichst viele junge gesunde Berufstätige finanzieren möglichst wenige alte kranke Rentner
Wie soll dieses Prinzip bei der aktuellen Bevölkerungsentwicklung langfristig funktionieren?
Hier tickt eine demographische Zeitbombe!
"Kapitaldeckungsprinzip"
d. h. jeder Versicherte und jede Altersgruppe sorgt für sich selbst vor, indem sie Altersrückstellungen . Die (höheren) Gesundheitsausgaben der älteren Generation gehen nicht zu Lasten der jüngeren Generation, denn jede Generation finanziert ihre eigenen Gesundheitsausgaben.
  
Beitrag 
einkommensabhängig (bis Beitragsbemessungsgrenze)
Umverteilung von Gutverdienenden zu Geringverdienenden und von Ledigen zu Verheirateten/Familien
Beitragsfreie Mitversicherung nicht erwerbstätiger Familienmitglieder
Extra-Beiträge für Zusatzversicherungen
personengebundene Beitragserhebung unabhängig von Höhe des Einkommens der Beitrag ist abhängig vom Eintrittsalter zu Beginn
Gesundheitszustand bei Antragstellung
  
Leistungsprinzip 
Arzt – GKV
Der Patient erfährt i. d. R. keine Abrechnungsdetails, der Arzt muss sich mit der Krankenkasse "gut stellen", damit seine Abrechnung möglichst reibungslos erstattet wird.
Arzt - Patient
Der Arzt rechnet direkt mir dem Patient ab, der alle Informationen erhält. Der Patient ist für den Arzt der primäre Ansprechpartner, der ihn "bezahlt". Rechnungen werden von der PKV erstattet.

Wer ist neben Beamten in der Privaten Krankenversicherung richtig aufgehoben?

Menschen mit weit überdurchschnittlichem Einkommen
Menschen mit Interesse an guten Leistungen bzw. künftig mit dem Wunsch nach Behandlung oberhalb der Notfallversorgung
Menschen mit Eigenverantwortung
Menschen mit Wunsch nach Sicherheit bezüglich Leistungen und Beiträgen

Aber sicher nicht Menschen, die (nur) Beiträge sparen möchten!

Welches Tarifwerk, welcher Versicherer?

Im Tarifwerk ist festgeschrieben, auf welche Leistungen im Krankheitsfall Anspruch besteht.
"Auf dem OP-Tisch mache ich mir nur über das Gedanken, was ich haben möchte aber vielleicht von meiner Krankenversicherung nicht erstattet bekomme!"
Ein Schutz sollte umfangreich sein, denn ein Nachversichern wird in Zukunft eher schwierig, und zugleich angemessen, denn die Prämien richten sich nach den Ausgaben.
Unsere medizinische Versorgung ist in der Breite und Tiefe, mindestens quantitativ, über die nächsten Jahrzehnte nicht zu halten weil nicht bezahlbar.

Wichtiger als der Tarif ist die Wahl des richtigen Versicherers. Wie hat sich das Unternehmen in der Vergangenheit bis heute im Markt behauptet, wie sich seinen Versicherten gegenüber verhalten? Kundenservice, reibungslose und gegebenenfalls kulante Leistungszusagen, Beitragsstabilität und generell Kundenzufriedenheit sind zu berücksichtigen. Komplexer ist die Bewertung des Versicherers und der weiteren Aussicht. Schließlich vertrauen Sie sich dem Partner auf Lebzeit an.

Anforderungen an einen Krankenversicherer:

Anforderungen an einen Krankenversicherer

Was nützt ein gutes Leistungsversprechen, wenn ich den Beitrag nicht mehr zahlen kann?
Die Gesellschaft muss im Mittelpunkt stehen, danach dürfen erst die Leistungen ermittelt werden!

Es gibt nur wenige Gesellschaften am Markt, die uneingeschränkt bzw. mit wenigen Einschränkungen empfehlenswert sind.

Was ist darüber hinaus zu beachten?
Weitere Bausteine:

Die richtige Krankenversicherung ist ein MUSS. Es gibt keine Kompromisse.

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